Selbstportrait Triptychon

Entstehungsjahr

2007

Motiv

Menschen โ€ข Portraits

Material

Acryl, Papier

GrรถรŸeneinstufung

S [bis 50 cm Seitenlรคnge]
M [50 – 100 cm]

Ausrichtung

Hochformat

Preis (Verhandlungsbasis)

456

Negro

Negro (ยฐ 1963,โ€  2008) unterstreicht in Gemรคlden und Zeichnungen die Omniprรคsenz wirtschaftlicher Zusammenhรคnge und fรผhrt postmoderne sowie linksdemokratische Bewegungen als Alternative zu kapitalistischen Marktsystemen an.

Seine Bilder zeigen, wie das Leben รผber seine eigenen subjektiven Grenzen hinausreicht und zeigen seine Sicht aufย  die Auswirkungen globaler, kultureller Interaktion in der zweiten Hรคlfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Es stellt die Eigen- und Fremdwahrnehmung in Frage. Jene Dichotomie also, die wir stรคndig zwischen Selbst und Anderen, zwischen unserem eigenen „kannibalen“ und „zivilisierten“ Selbst, rekonstruieren. Indem er populรคre Themen wie Sexualitรคt, Drogenkonsum und Gewalt anwendet, berรผhrt er verschiedene รผberlappende Themen und Strategien. Mehrere wiederkehrende Themen kรถnnen erkannt werden, wie die Beziehung zu Populรคrkultur und Medien, die mit Wiederholung, Provokation und der Untersuchung des Erwartungsverlaufs arbeiten.

Seine Arbeiten beziehen sich oft auf Pop- und Massenkultur. Mit geschriebenen und gezeichneten Symbolen wird eine anklagende Welt geschaffen, in der Regeln unterminiert werden. Negro lebte und arbeitete in Mรผnchen.